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Montag, 16 November 2020
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Online-Spielotheken ab sofort geduldet – was sich am 15. Oktober für Spieler geändert hat

Auf einmal ging alles ganz schnell: Seit dem 15. Oktober 2020 ist es nicht mehr illegal, in Deutschland eine Online-Spielo zu betreiben. Es gilt: Online-Spielotheken werden geduldet. Und damit ist es auch für Euch als Spieler ab sofort legal, Online Slots zu zocken. Nach jahrelangem Hin und Her haben sich die Bundesländer dazu entschlossen, Spielautomaten im Netz und Online Spielotheken zu dulden. Sie greifen damit der Glücksspieländerungsstaatsvertrag vor, die eigentlich erst im Juli 2021 in Kraft treten soll. Doch mit einem so genannten Umlaufbeschluss haben sich die Chefinnen und Chefs der Staatskanzleien darauf geeinigt, dass die Regeln aus dem GlüStV quasi schon ab dem 15. Oktober gelten sollen. Juristisch korrekt formuliert ist das natürlich alles etwas komplizierter. Das überlassen wir aber gerne den Experten. Statt dessen wollen wir Euch in dieser News erklären, was konkret sich für die Spieler ändert. Und warum ein Online Casino jetzt nicht mehr Online Casino heißen darf.

Legal für den deutschen Markt: Das neue slots.888wetten.de

Die wichtigsten Änderungen aus dem Glücksspielstaatsvertrag

➡️ Glücksspielanbieter, die sich an die neuen Regeln halten, werden ab sofort geduldet

➡️ Erlaubt sind neben Sportwetten künftig auch Online Slots und Online Poker

➡️ Nicht erlaubt sind Online Tischspiele wie Roulette, Blackjack und Casino Hold’em

➡️ Nicht erlaubt sind Jackpot-Slots

➡️ Der Begriff Casino hat ab sofort offiziell eine andere Bedeutung. Er gilt nur noch für klassische Spielbanken, die eine Lizenz für Tischspiele haben

➡️ Viele ehemalige Online Casinos müssen sich daher umbenennen, da sie sich nicht mehr „Casino“ nennen dürfen

➡️ Online-Spielos müssen einen Panikknopf und andere Regelungen für den Spielerschutz einbauen

➡️ Es gilt ein Einzahlungslimit von 1000 Euro pro Monat, das auf Antrag angehoben werden kann

➡️ Merkur hat bereits angekündigt, schnellstmöglich wieder in den deutschen Markt einsteigen zu wollen

 

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888 hat als einer der ersten Anbieter reagiert und eine komplett neue Seite für den deutschen Markt gelauncht. Unter slots.888wetten.de gibt es das Spielautomaten-Angebot für den deutschen Markt.

Welche Regelungen gelten ab wann

Der neue Glücksspielstaatsvertrag soll ab Juli 2021 gelten. Die deutschen Bundesländern müssen dem noch zustimmen. Bereits am 15. Oktober 2020 hat aber eine Übergangsphase begonnen. Ab sofort ist es laut einem Beschluss der Länder „unschädlich“, wenn Online-Spielotheken, „virtuelle Automatenspiele und/oder Online-Poker“ anbieten und die „Vorgaben des GlüStV 2021“ schon jetzt einhalten. In der Praxis bedeutet dies: Alle oder zumindest viele der Online Casinos, die beabsichtigen, ab Juli 2021 mit einer deutschen Lizenz zu operieren, halten sich schon jetzt an die Regeln. Anbieter wie Leo Vegas oder bwin haben das Worte „Casino“ von ihrer deutschen Webseite verbannt, bieten keine Jackpotslots mehr an und und haben das Live-Casino und die Tischspiele entfernt. Auch die härteren Anforderungen bei der Registrierung und Regeln zum Spielerschutz setzen diese Online-Spielos schon um. Der neue Glücksspielstaatsvertrag 2021 ist damit durch die Hintertür bereits Realität.

Tischspiele und Jackpots verboten

Wer bislang gerne Roulette, Black Jack oder Jackpotslots gespielt hat, schaut leider in die Röhre. Denn solche Spiele dürfen nur von Casinos angeboten werden, die eine der zahlenmäßig beschränkten Konzessionen für terrestrische Spielbanken haben. Das Casino BadenBaden also darf Online Roulette im Netz anbieten. LeoVagas aber nicht. Leider fallen konsequenterweise auch alle LiveCasino Angebot darunter. Geregelt ist dies in in § 22c GlüStV 2021. Dort steht:

„Als Online-Casinospiele im Sinne dieses Staatsvertrags gelten ausschließlich virtuelle Nachbildungen von Bankhalterspielen und Live-Übertragungen eines terrestrisch durchgeführten Bankhalterspiels mit Teilnahmemöglichkeit über das Internet […] Erfasst sind ins-besondere Tischspiele wie Roulette, Black Jack, Baccara sowie Poker-Varianten, bei denen der Veranstalter selbst mitspielt und daher ein zufallsbedingtes Risiko trägt.“

Jackpots: Kein Mega Moolah mehr in Deutschland

Neben den Bankhalterspielen wie Roulette oder Black Jack fallen auch Jackpotslots dem GlüStV zum Opfer. Spiele mit progressivem Jackpot sind verboten. Die Online-Spielhallen haben daher die Jackpotspiele bereits von ihrem deutschen Webseiten entfernt.

Kein Free to Play mehr: Gratisspiele sind verboten

Auch kostenlose Spielautomaten sind nun nicht mehr erlaubt. Wir bei slots.express haben Euch ja in der Vergangenheit gerne direkt unter unseren Tests von Spielautomaten eine kostenlose Testversion angeboten. Damit ist nun Schluss. Weder wir noch die Spielos dürfen Automatenspiele kostenlos mit Spielgeld anbieten. Über den Sinn dieser Maßnahme kann man sicherlich streiten. Denn wer ein Spiel nur mal ausprobieren möchte, ist nun gezwungen, eine Einzahlung zu tätigen und mit Echtgeld zu spielen.

Autoplay in Slots deaktiviert und maximal 1 Euro pro Spin

Beschränkt wird neben dem Angebot selbst auch der Umfang der nun erlaubten Automatenspiele. Der Einsatz ist auf einen Euro pro Spielrunde begrenzt. QuickPlay und AutoPlay sind verboten. Ein Spin muss mindestens fünf Sekunden dauern. Nach einer Stunde Spielzeit muss die Online-Spielo zudem dafür sorgen, dass der Spieler eine fünfminütige Zwangspause einlegt.

Einzahlungslimit 1000 Euro pro Monat

Neu ist auch, dass Ihr pro Monat maximal 1000 Euro beim Casino einzahlen dürft. High Roller haben die Möglichkeit, dieses Einzahlungslimit erhöhen zu lassen. Hierfür ist es jedoch notwendig, einen Antrag beim Casino zu stellen. Dabei muss auch nachgewiesen werden, dass man sich die hohen Einsätze wirklich leisten kann.

Panik-Knopf und andere Maßnahmen zum Spielerschutz

Neu ist auch der Panik-Knopf: Hiermit können sich Spieler jederzeit für 24 Stunden selbst vom Spiel ausschließen. Diese Regelung hat sich die deutsche Glücksspielregulierung in Finnland abgeschaut. In der Praxis kann man dies seit dem 15. Oktober bereits bewundern. Wir haben das am Beispiel LeoVegas mal für Euch durchgespielt:
24 stunden selbstausschluss
Ein Schieberegler links oberhalb des Spiels kann mit der Maus oder dem Finger von links nach rechts geschoben werden. Das Spiel wird dann sofort beendet, Ihr werdet ausgeloggt und landet auf der Startseite. Beim Versuch, Euch wieder anzumelden, kommt ein Hinweis auf die aktivierte Spielpause. Fazit: Klappt problemlos und ist sicherlich eine gute Lösung, wenn man mal den Absprung nicht schafft.
spielhalle spielpause

Online Casino heißt nicht mehr Casino

Eine eher kosmetische Änderung, die aber anfangs für etwas Verwirrung sorgen dürfte: Online Casinos dürfen sich in Deutschland ab sofort nicht mehr Casino nennen. Diese Bezeichnung ist nun den terrestrischen Spielbanken vorbehalten, die Roulette und Blackjack anbieten dürfen. Slots sind demnach auch keine Casinospiele mehr. Diese Bezeichnung gilt offiziell nur noch für Bankhalterspiele. Viele ehemalige „Online Casinos“ haben schon reagiert und nennen sich nun zum Beispiel „Online Spielhalle“ oder „Online Spielothek“. Einige Anbieter mussten sich komplett umbenennen. Aus Casinocruise zum Beispiel wird Spinscruise. Auch wenn der Name unkritisch ist, wie zum Beispiel bei LeoVegas oder Betsson, so haben die Anbieter doch überall das Wort „Casino“ und „Casinospiele“ von ihren Webseiten entfernt. Ob sich das im allgemeinen Sprachgebrauch durchsetzen wird und bald nur noch von Online-Spielos die Rede ist? Das wird sich zeigen. Fest steht, dass auch wir als Testportal uns an die neuen Regeln zu halten haben. Daher werden wir im laufe der nächsten Wochen in allen Tests sämtliche Hinweise auf Casino entfernen. Auch wenn wir Spielo schreiben, gemeint ist natürlich dasselbe.

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