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Donnerstag, 21 November 2019
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Roulette Strategien und Roulette Systeme

Roulette gibt es schon seit Ewigkeiten und natürlich haben die Spieler immer wieder versucht, sich beim Roulettespiel einen Vorteil zu verschaffen. Im Laufe der Zeit haben sich viele Strategien und Systeme entwickelt. Wir erklären, wie die bekanntesten Roulette Strategien funktionieren. Und wir verraten, welche Strategien sinnvoll sind und welche man nicht nutzen sollte. Dabei achten wir sehr darauf, dass wir keine falschen Tipps geben und in jedem Detail seriös bleiben. Wir möchten keine Hoffnung machen, wenn es keinen Grund für Hoffnung gibt. Glücksspiele sind ganz besondere Spiele, die sehr viel Spaß machen können. Aber Gewinngarantien gibt es nicht.

Viele Menschen haben sich den Kopf darüber zerbrochen, wie es möglich sein könnte, beim Roulette einen Vorteil zu bekommen. Vom abenteuerlichen Kesselgucken bis zur beliebten Martingale-Strategie (Verdopplungsstrategie) reicht das Arsenal der Möglichkeiten. Eines möchten wir aber gleich zu Beginn betonen: Sichere Roulette Systeme kann es nicht geben. Das hat zum einen damit zu tun, dass jedes Casino einen Hausvorteil hat und zum anderen damit, dass Casinos schnell in die Pleite getrieben würden, wenn es sichere Roulette Systeme gäbe. Aber trotzdem können manche Strategien zumindest zeitweilig nützlich und unterhaltsam sein.

Hausvorteil vs. Roulette Strategie?

Was ist der Hausvorteil? Als Hausvorteil bezeichnet man in einem Casino den Umstand, dass bei allen Spielen, bei denen der Spieler gegen das Casino antritt, das Casino einen meist recht kleinen Vorteil hat. Beim Roulette ist der Vorteil besonders klein, aber er ist vorhanden. Beim Französischen Roulette liegt der Vorteil bei den Einfachen Chancen zum Beispiel bei 2,7 Prozent. Mit der sogenannten Prison-Regel liegt der Hausvorteil sogar nur bei 1,35 Prozent. Unabhängig vom Setzmuster hat die Bank immer einen Vorteil gegenüber dem Spieler. Das ist die Voraussetzung dafür, dass ein Casino ein Wirtschaftsunternehmen sein kann.

Das Ziel aller Roulette-Strategien ist es, den Hausvorteil zu überwinden. Die meisten Spielsysteme basieren auf mathematischen Ideen, die dazu führen sollen, dass der Hausvorteil ausgehebelt wird. Es gibt aber auch andere Systeme, zum Beispiel das Kesselgucken, bei denen es darum geht, die unperfekten Details des Spielgerätes auszunutzen. Der Maßstab für jedes Roulette System lautet: Ist es möglich, einen Vorteil gegenüber dem Casino zu erzielen? Die wichtigste Erkenntnis: Alle Roulette Systeme haben Schwächen bzw. einen unvermeidlichen Nachteil. Es gibt kein perfektes System, nicht einmal im Ansatz. Der Erwartungswert sollte deswegen nicht zu hoch sein beim Spieler.

Damit wir gar nicht erst Missverständnisse aufkommen lassen: Die mathematischen Systeme sind durchweg nicht dazu geeignet, eine dauerhaft Gewinnstrategie oder Taktik umzusetzen, die den Hausvorteil ausgehebelt. Die Mathematik ist in dieser Hinsicht sehr brutal, aber es lässt sich leider nichts daran ändern, dass es in der Realität mit mathematischen Methoden nicht möglich ist, beim Roulette ein sicheres System zu erzielen. In unzähligen Roulette-Foren im Internet wird oft anderes behauptet, aber das bedeutet noch nicht, dass die Forenschreiber richtig liegen.

Wir stellen Euch die bekanntesten Roulette Strategien vor. Hier das Setzmuster der „James Bond Strategie“.

Die wichtigsten Roulette Strategien und Roulette Systeme

Die wichtigsten Strategien und Systeme haben wir für Euch rausgesucht und wollen Euch diese nachfolgend näher beschreiben. Dabei erklären wir nicht nur die Funktionsweise, sondern beleuchten auch den Wahrheitsgehalt der vermeintlichen Gewinngaranten, zeigen Haken auf und bewerten für Euch die einzelnen Systeme.

Martingale

Die Martingale-Strategie ist die populärste Roulette-Strategie überhaupt. Das liegt vor allem daran, dass das System sehr einfach ist und die meisten Menschen keine Ahnung von Wahrscheinlichkeiten haben. Das System ist ganz einfach: Der Spieler verdoppelt nach einem Verlustfall den Einsatz. Das ist eine simple Einsatzstrategie. Die klassische Martingale-Strategie wird bei einfachen Chancen, also zum Beispiel Schwarz oder Rot gewählt. Wer beispielsweise beim ersten Mal 10 Euro verliert und anschließend 20 Euro setzt und gewinnt, macht bei der Martingale-Strategie einen Gewinn von 40 Euro.

Im Prinzip ist die Martingale-Strategie eine perfekte Roulette-Strategie, doch es gibt zwei Haken: Beim Roulette kann es sehr leicht passieren, dass viele Spielrunden nacheinander bei der Einfachen Chance verloren gehen. Das bedeutet dann aber, dass der Wetteinsatz immer wieder verdoppelt werden muss. Schon bei fünf verlorenen Coups bedeutet dies zum Beispiel, dass anstelle von 10 Euro ein Einsatz von 320 Euro gebracht werden muss. Bei zehn verlorenen Runden liegt der Einsatz sogar schon bei 10.240 Euro. Die einfache Erkenntnis: Es ist sehr leicht, den eigenen Bankroll zu sprengen mit dieser Strategie.

Ein anderes Problem, das oft übersehen wird, ist das Limit am Tisch. Es ist nicht möglich, den Einsatz beliebig zu erhöhen. Die Martingale-Strategie wäre perfekt, wenn es keine Budgetgrenzen und keine Tischlimits gebe. Dann gäbe es theoretisch sogar die Möglichkeit, einen beliebig hohen Gewinn einzufahren. Die Martingale-Strategie ist allenfalls interessant für ein paar Runden, aber ganz sicher kein Wundermittel am Roulettetisch.

Bewertung: 30 Prozent

Parlay

Die Parlay-Strategie ist erstaunlich einfach: Der Spieler nimmt sich einfach vor, einen bestimmten Betrag zu setzen und einen bestimmten Betrag zur gewinnen. Und dann wird dieser Plan verfolgt. Klingt einfach? Ist es auch, jedenfalls wenn alles klappt. Ein simples Beispiel: Ein Spieler beschließt, mit 10 Euro einen Gewinn von 150 Euro zu erzielen. Damit das funktioniert, setzt der Spieler zunächst 10 Euro auf Rot, dann 20 Euro auf Schwarz, dann 40 Euro auf Ungerade und schließlich 80 Euro auf Gerade. Wenn alle Wetten erfolgreich sind, landen 150 Euro beim Spieler.

Wo ist der Haken bei der Parlay-Strategie? Ein aufmerksamer Leser hat vermutlich längst erkannt, dass es nicht ganz einfach ist, jede Wette am Roulettetisch zu gewinnen. Wenn es so einfach wäre, in die Gewinnzone zu kommen, wäre die Parlay-Strategie eigentlich überflüssig. Bei der Parlay-Strategie geht es in erster Linie darum, Spaß zu haben und die Selbstdisziplin zu verbessern. Die Grundidee ist immer: Der Spieler überlegt sich ein System, wobei völlig egal ist, ob nur die Einfachen Chancen oder auch zum Beispiel Tipps auf ein Dutzend oder andere Setzmuster genutzt werden. Wichtig ist nur, dass das System so ausgelegt ist, dass mehrere richtige Tipps nacheinander zum gewünschten Gewinn führen mit dem geplanten Einsatz.

Was passiert nun, wenn der gewünschte Gewinn nicht erreicht wird? In diesem Fall beginnt der Spieler bei der Parlay-Strategie wieder mit dem Anfangseinsatz. Das ist zum Beispiel ein großer Unterschied zur Martingale-Strategie. Die Parlay-Strategie ist ein schönes Hilfsmittel für Anfänger, um den Roulettetisch und die verschiedenen Setzmuster kennenzulernen. Ein sicheres Wettsystem für regelmäßige Gewinne ist die Parlay-Strategie aber ganz sicher nicht.

Bewertung: 10 Prozent

Paroli

Die Paroli-Strategie ist etwas für Casino-Fans, die an Glückssträhnen glauben. Anders als bei der Martingale-Strategie wird der Einsatz nicht bei einem Verlust verdoppelt. Stattdessen wird der Einsatz bei einem Gewinn erhöht. In vielen Casinos ist es möglich, den Croupier mit dem Ausruf „Paroli“ nach einer erfolgreichen Runde dazu aufzufordern, den kompletten Einsatz erneut auf die gleiche Zahl zu setzen. Grundsätzlich ist mit der Paroli-Strategie aber vor allem gemeint, dass der Einsatz in einer beliebigen Höhe nach einer erfolgreichen Runde erhöht wird. Theoretisch ist es auch möglich, auf eine andere Zahl oder ein anderes Setzmuster zu setzen in der folgenden Runde.

Die Idee ist auch beim Würfelspiel weit verbreitet. Am Würfeltisch gibt es oft Spieler, die davon ausgehen, dass es möglich ist, eine Glückssträhne zu bekommen. Natürlich gibt es Glückssträhnen, aber es ist keineswegs so, dass diese Glückssträhnen in irgendeiner Form planbar wären. Deswegen ist ein bisschen Vorsicht geboten bei der Paroli-Strategie. Für Glücksspiel-Fans, die viel Action haben wollen und ihr Glück herausfordern möchten, kann die Paroli-Strategie aber an einem glücklichen Abend zu einem sehr lukrativen Gewinn führen. Wichtig: Mit der Paroli-Strategie können nur Spieler erfolgreich sein, die rechtzeitig aufhören, denn irgendwann endet jede Glücksträhne. Kein Gewinnfall wiederholt sich ständig. Mit einer Pechsträhne kann die Paroli-Strategie zu einem Fiasko werden.

Bewertung: 20 Prozent

Fibonacci

Das Fibonacci-System ist eine progressive Strategie, ähnlich wie das Martingale-System. Die Fibonacci-Zahlen lauten: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 98, 144, 233 usw. Die Idee bei der Fibonacci-Folge, einer sehr berühmten Zahlenfolge, ist ganz einfach: Die nächste Zahl ergibt sich immer dadurch, dass die beiden vorhergehenden Zahlen addiert werden. Dadurch ist es möglich, die Fibonacci-Folge beliebig fortzuführen.

Bei der Fibonacci-Strategie wird nun folgendes gemacht: Die 0 am Anfang wird gestrichen. Nach jeder verlorenen Wettrunde geht ihr einen Schritt nach rechts in der Folge. Das ist dann der Faktor für den Einsatz. Einfaches Beispiel: Ihr habt gerade 200 Euro gesetzt und wart bei der 2. Die Runde ist verloren gegangen. Dann müsst ihr eine Zahl nach rechts gehen und bei der nächsten Runde 300 Euro einsetzen, denn der erste Einsatz lag bei 100 Euro. Bei einer erfolgreichen Runde geht ihr zwei Zahlen nach links. Im Idealfall landet ihr bei der 0 und verdoppelt euren Einsatz.

In der Natur spielt die Fibonacci-Folge in einigen Bereichen eine wichtige Rolle, zum Beispiel beim Goldenen Schnitt. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass diese Folge irgendeine magische Wirkung hätte, wenn es um das Roulette-Spiel geht. Durch die relativ schnelle Steigerung der Zahlen ist es hingegen eher so, dass ihr noch schneller als beim Martingale-System an die Grenzen eures eigenen Budgets (Totalverlust!) oder aber an das Tischlimit stoßt.

Bewertung: 20 Prozent

Reverse Fibonacci

Beim Reverse-Fibonacci-System wird das System umgekehrt. Ihr geht bei einem Gewinn eine Zahl nach rechts und bei einem Verlust zwei Zahlen nach links. Das ist ein System, das nur dann funktioniert, wenn ihr eine Glücksträhne bekommt. Ansonsten ist es schwierig bis unmöglich, einen Gewinn zu erzielen. Vor allem ist nichts für schwache Nerven, nach erfolgreichen Runden den Einsatz zu erhöhen. Mit ein bisschen Pech kann das dazu führen, dass ihr schnell sehr viel Geld verliert und schlimmstenfalls sogar einen Gesamtverlust erleidet.

Bewertung: 10 Prozent

Labouchere

Beim progressiven Labouchere-System, das mitunter auch als Split Martingale bezeichnet wird, wird eine negative Progression eingesetzt, um zu höheren Gewinnen zu kommen. Im Regelfall wird auf Einfache Chancen wie Gerade/Ungerade und Rot/Schwarz gesetzt. Zunächst muss bei diesem System festgelegt werden, wie hoch der Einsatz sein soll. Für dieses Beispiel gehen wir von einem hohen Einsatz von 1.000 Euro aus. In jedem Fall ist es wichtig, vorher abzuklären, wie hoch das Tischlimit ist. Anschließend schreibt sich der Spieler eine Folge von zehn Einsen auf: 1-1-1-1-1-1-1-1-1-1. Jede 1 steht für einen Einsatz, also genau ein Zehntel des Budgets. Somit steht jede 1 für 100 Euro.

Die Einsatzhöhe ergibt sich durch die Addition der beiden äußeren Ziffern. Am Anfang bedeutet dies, dass 200 Euro gesetzt werden müssen. Wenn der Spieler erfolgreich ist, werden die beiden äußeren Einsen gestrichen, sodass nur noch acht Einsen übrigbleiben. Bei einer verlorenen Runde wird die Summe der beiden äußeren Zahlen rechts angefügt. In diesem Fall würde die Zahlenreihe dann so aussehen: 1-1-1-1-1-1-1-1-1-1-2. Dementsprechend wäre der Einsatz in der nächsten Runde dann 300 Euro, da wieder die beiden äußeren Zahlen addiert werden müssen.

Das Labouchere-System ist angeblich von dem französischen Politiker Henry du Pré Labouchère (1831–1912) erfunden worden, auch wenn das nicht sicher ist. Wie bei allen progressiven Systemen ist es möglich, bei günstiger Abfolge einen lukrativen Gewinn zu erzielen. Aber wenn viele erfolglose Runden nacheinander kommen, wird es schnell schwierig, den Einsatz zu erhöhen. Auch hier scheitert die Strategie irgendwann am Tischlimit oder am vorhandenen Budget.

Bewertung: 20 Prozent

Dutzend-Raster

Der Vermessungsingenieur Wilhelm Ernst ist irgendwann auf die Idee gekommen, dass beim Roulette bestimmte Zahlen bevorzugt würden, jedenfalls an einem vorgegebenen Abend oder Tag. Das ist eine spannende Theorie, die leider überhaupt keine wissenschaftliche Basis hatte. Aber nichtsdestotrotz gibt es viele Systemspieler, die fest daran glauben, dass eine bestimmte Zahlengruppe häufiger kommt als andere Zahlen. Unter anderem werden deswegen auch die Permanenzen, also die Sequenzen der gefallenen Zahlen, regelmäßig von Systemspielern ausgewertet.

Das Dutzend-Raster reduziert das Problem auf die Frage, das optimale Dutzend auf dem Roulettetisch zu finden. Die Theorie von Wilhelm Ernst besagt, dass es immer ein Dutzend Zahlen auf dem Roulettetisch gibt, die bevorzugt werden und die Herausforderung besteht darin, dass passende Dutzend-Raster zu finden. Das funktioniert natürlich nur über Intuition und Eingebung. Angeblich hat Wilhelm Ernst mit dieser Strategie nie einen erfolglosen Abend im Casino erlebt.

Die Roulette-Strategie Dutzend-Raster ist etwas verwandt mit dem Kesselgucken, nur dass sich der Spieler bei diesem System nicht mit dem Kessel beschäftigt, sondern mit dem Ergebnis, also mit den Zahlen, die kommen. Theoretisch würde es ausreichen, die Zahlen zu notieren und darauf zu achten, welche Zahlen besonders häufig vorkommen. Praktisch funktioniert dieses System aber nicht, da es keine vernünftige Erklärung dafür gibt, warum an einem bestimmten Abend bestimmte Zahlen öfter kommen sollen als andere, wenn alle anderen Faktoren gleich bleiben.

Bewertung: 0 Prozent

D’Alembert

Die D‘Alembert-Strategie wurde vom Philosophen Jean Baptiste le Rond d’Alembert entwickelt und ist im Grunde nichts anderes als eine abgewandelte Martingale-Strategie. Der wesentliche Unterschied: Während bei der Martingale-Strategie nach einem Verlust verdoppelt wird, wird bei der D‘Alembert-Strategie der Einsatz nach jedem Verlust um genau eine Einheit erhöht. Damit ist gemeint, dass der Grundeinsatz addiert wird. Wer zum Beispiel in der ersten Runde 10 Euro setzt, muss nach einer verlorenen Runde 20 Euro setzen. Gespielt wird in der Regel mit den Einfachen Chancen, auch wenn es theoretisch möglich ist, sehr komplexe Strategien mit diesem Ansatz umzusetzen.

Genauso wie bei der Martingale-Strategie ist es auch bei der D‘Alembert-Strategie möglich, relativ häufig zu Gewinnen zu kommen. Das Problem ist nur, dass es irgendwann unmöglich wird, den Einsatz zu erhöhen, da nicht mehr genügend Spielkapital vorhanden ist oder aber das Tischlimit erreicht ist. Dieses Problem gibt es bei allen Strategien, die auf Progression setzen.

Bewertung: 30 Prozent

Shotwell

Beim Shotwell-System setzt der Spieler insgesamt auf zehn Zahlen und bringt dafür fünf Einsätze auf. Wie funktioniert das? Ein Einsatz wird auf eine Transversale simple (Doppelstraße, Six Line) und die vier einzelne Zahlen gesetzt. Statistisch bedeutet dies, dass der Spieler auf 10 von 37 Zahlen beim Französischen Roulette (0-36) setzt und damit eine gute Chance hat, einen Gewinn zu erzielen. Beim Gewinn mit der Doppelstraße wird der Einsatz verfünffacht. Beim Gewinn mit einer einfachen Zahl erhält der Spieler den 36-fachen Einsatz. Trotzdem gilt: Ein Hausvorteil bleibt in jedem Fall erhalten, sodass das Shotwell-System zwar unterhaltsam, aber nicht langfristig erfolgreich ist.

Bewertung: 10 Prozent

Red System

Beim Red System setzt der Spieler auf die dritte Kolonne (3, 6, 9, 12, …, 36), die aus acht roten und vier schwarzen Zahlen besteht. Darüber hinaus wird auch noch auf die einfache Chance Schwarz getippt. Das bedeutet praktisch, dass beim Französischen Roulette auf 26 Zahlen von 37 möglichen Zahlen getippt wird. Dabei wird in der Regel der Einsatz so aufgeteilt, dass zwei Drittel auf Schwarz und ein Drittel auf die dritte Kolonne gesetzt wird. Mit dem Red System ist es möglich, häufig zu gewinnen, aber genauso wie beim Shotwell-System führt das nicht dazu, dass der Hausvorteil verschwindet.

Bewertung: 10 Prozent

Roulette Strategie Roulette Systeme Red System

So sieht das Setzmuster des Red Systems aus: Einsatz auf die Dritte Kolonne sowie auf Schwarz.

James Bond Strategie

Die James Bond Strategie ist nur auf den ersten Blick komplexer als die Strategien, die wir bisher vorgestellt haben. Im Grunde genommen geht es nicht um eine Strategie oder ein bestimmtes System, sondern um ein besonderes Setzmuster. Die James Bond Strategie sieht so aus, dass bei einem Einsatz von 100 Euro die folgenden Zahlen getippt werden:

  • Reihe von 19-36: 70 Euro
  • Sechserreihe von 13-18: 25 Euro
  • Null: 5 Euro

Etwas einfacher zusammengefasst: Ihr müsst auf das mittlere und das letzte Dutzend sowie die Null setzen.

Mit dieser Setzstrategie ist es nicht schwierig zu gewinnen, denn ein großer Teil des Spielfeldes ist abgedeckt. Aber eine Sache kann auch James Bond nicht besiegen: den Hausvorteil!

Bewertung: 10 Prozent

Schnelle Roulette Strategie

Bei der schnellen Roulette-Strategie geht es darum, in wenigen Runden zum Gewinn zu kommen. Oder aber eben den Einsatz sehr schnell zu verlieren. Wer Spaß an Action und gute Nerven hat, kann dieses Roulette-System ausprobieren:

  • Auf das erste und mittlere Dutzend jeweils 25 Einsätze platzieren.
  • Entsteht ein Gewinn, werden die Wetten wiederholt, dieses Mal mit 11 Einsätzen.
  • Ein weiterer Gewinn führt dazu, dass erneut die gleichen Wetten platziert werden, dieses Mal mit 17 Einsätzen

Es liegt auf der Hand, dass es möglich ist, einen Gewinn mit dieser Strategie zu erzielen. Immerhin tippt ihr bei dieser Strategie auf sehr viele Zahlen. Die Auszahlungsquote liegt beim Dutzend jeweils bei 2:1, sodass ein einziger Gewinn ausreicht, um nicht zu verlieren in einer Runde. Die schnelle Roulette-Strategie kann Spaß machen, führt aber auch nicht dazu, dass der Hausvorteil ausgehebelt wird. Mit ein bisschen Pech ist es aber möglich, mit der schnellen Roulette-Strategie innerhalb kürzester Zeit viel Geld zu verlieren. Deswegen ist es wichtig, das eigene Budget im Auge zu behalten und nicht gleich alles zu riskieren bei diesem Roulette-System.

Bewertung: 10 Prozent

Mathematische Roulette Strategie

Die sogenannte mathematische Roulette Strategie basiert auf der Idee, dass nicht alle Zahlen gleichmäßig getroffen werden. Das ist auch richtig, jedenfalls solange man nur einen begrenzten Zeitraum anschaut. Bei der mathematischen Roulette Strategie wird behauptet, dass manche Zahlen gar nicht vorkommen und andere Zahlen öfter. Das kann durchaus sein in einem begrenzten Zeitraum, aber das Problem ist: Welche Zahlen kommen gar nicht vor und welche Zahlen öfter?

Die Befürworter der mathematischen Roulette Strategie empfehlen, das Spiel zu beobachten und Statistiken zu führen. Es gibt ein einfaches Wort für diese Statistiken: Permanenzen. Doch es gibt eine einfache Wahrheit, die vielen Spielern offensichtlich nicht klar ist: Aus der Verteilung der Zahlen in der Vergangenheit lässt sich nicht schließen, welche Zahl in der Zukunft kommen. Die Zufallsereignisse sind nicht miteinander verknüpft. Deswegen ist die mathematische Roulette Strategie nicht erfolgreich. Selbstverständlich kann es passieren, dass ab und zu einmal ein Erfolg gelingt, aber das hat nichts mit der Strategie, sondern ausschließlich mit dem Zufall zu tun.

Bewertung: 0 Prozent

Kolonnen & Dutzend Strategie

Bei den Kolonnen & Dutzend Strategien geht es um die Idee, dass bestimmte Kolonnen und Dutzende in bestimmten Abfolgen vorkommen. Die Befürworter dieser Idee werten oft große Mengen an Permanenzen aus, um herauszufinden, wann sich bestimmte Muster wiederholen. Unter Roulette-Fachleuten wird von Wechseltendenzen gesprochen. Es geht also darum, bestimmte Signale zu entdecken, bei denen die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass danach ein bestimmtes Dutzend oder eine bestimmte Kolonne getroffen wird.

Gibt es sowas wirklich? Die Antwort ist einfach: Nein, denn genauso wie bei der mathematischen Roulette Strategie gilt, dass ein Zufallsereignis in der Vergangenheit keinen Einfluss hat auf ein Zufallsereignis in der Gegenwart oder Zukunft. Trotzdem können sehr schöne Muster in den Permanenzen entstehen, aber davon sollte sich kein Roulette-Spieler blenden lassen. Die Muster sind nur dekorativ, bringen aber keinen Erkenntniswert für die künftigen Zahlen beim Roulette.

Bewertung: 0 Prozent

Kavouras-Wette

Nicht nur James Bond hat eine eigene Strategie. Auch ein Roulette-Spieler namens Kavouras hat ein eigenes System entwickelt, das erst 2010 auf den Markt gekommen ist und seitdem relativ populär geworden ist. Bei der Kavouras-Wette werden die folgenden 20 Zahlen getippt:

  • 0, 1, 2, 3 (Carré): ein Einsatz
  • 31, 32, 33, 34, 35, 36 (Transversale simple): zwei Einsätze
  • 8/11, 13/14, 15/18, 17/20, 27/30: ein Einsatz

Insgesamt müssen somit acht Einsätze gebracht werden, um auf die 20 Zahlen zu tippen. Natürlich ist es relativ leicht, mit der Kavouras-Wette zu gewinnen, denn immerhin wird mehr als die Hälfte der verfügbaren Zahlen abgedeckt. Aber warum es möglich sein soll, mit diesem System den Hausvorteil auszuschalten, ist völlig unklar. Roulette ist von vornherein so konstruiert, dass alle Setzmuster dem Casino einen Vorteil einräumen. Das gilt auch für die Kavouras-Wette, sodass es nicht möglich ist, langfristig mit diesem System zu gewinnen. Aber immerhin gibt es eine hohe Gewinnchance und die Setzstrategie ist gut geeignet, um das Roulette-Spiel kennenzulernen.

Bewertung: 15 Prozent

Kavouras Wette

Das Setzmuster der Kavouras Wette. Eine populäre Wette, die Euch leider auch keinen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Haus bringt.

Roulette Computer

Im Internet werden Roulette Computer verkauft, teilweise für atemberaubende Summen. Bei unseren aktuellen Recherchen haben wir Geräte gefunden, die für 80.000 Dollar verkauft werden. Das ist ein stattlicher Preis, aber es gibt auch günstigere Geräte für 2.000 Dollar, die dann aber nicht ganz so genau sein sollen wie die Top-Computer. Was ist Idee beim Roulette Computer? Die Geräte sind ausschließlich für Beton-Casinos gedacht und ersetzen gewissermaßen den Kesselgucker. Die meisten Roulette Computer müssen auf den Roulettetisch gelegt werden. Der Computer misst die Vibration und der Spieler darf sich dann darüber freuen, dass die nächsten Zahlen angesagt werden oder zumindest die wahrscheinlichsten Zahlen.

Mal abgesehen davon, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass solche Geräte nicht funktionieren, wäre an dieser Stelle wahrscheinlich auch die Grenze zum Betrug im Casino überschritten. Zudem wird es sehr schnell auffallen, wenn ein solches Gerät auf dem Roulettetisch liegen würde. Auch wenn die neuen Roulette Computer wie Handys aussehen, handelt es sich doch meistens um Handys aus vergangenen Zeiten. Aber selbst wenn das nicht auffällt: Wer unbedingt viel Geld verlieren möchte, kann auch einfach beim Roulette hohe Summen setzen. Dazu ist es nicht nötig, einen Roulette Computer zu kaufen. Und das wichtigste Argument zum Schluss: Wer einen Roulette Computer hat, der funktioniert, geht ins Casino und verkauft das Gerät nicht im Internet.

Bewertung: 0 Prozent

Kesselgucken

Kesselgucken? Geht das wirklich? Und was sieht man im Kessel? Die Antwort ist ganz einfach: Ein Roulette-Kessel ist keine perfekte geometrische Form. Es gibt kleine Unebenheiten und Ungenauigkeiten, die dazu führen, dass die Kugel nicht nach den theoretischen mathematischen Vorschriften durch den Kessel läuft. Darüber hinaus spielt es auch eine Rolle, wie der Croupier die Kugel in den Kessel wirft. Vor allem früher gab es viele Kesselgucker, die durch intensives Beobachten versuchten, einen Vorteil zu erzielen. Die Casinos wirken diesen Versuchen aber schon lange entgegen. Früher wurden die Kessel auf den unterschiedlichen Tischen häufig ausgetauscht, sodass der Wurf des Croupiers immer unterschiedliche Folgen hatte. Mittlerweile ist die Kesseltechnik so präzise, dass es sehr schwierig ist, mit Kesselgucken mit einem überschaubaren Zeitaufwand einen Vorteil zu erzielen.

Berühmter Kesselgucker: Christian „der Sachse“ Kaisan

Christian „der Sachse“ Kaisan ist eine echte Legende. Noch zu DDR-Zeiten begann Kaisan sich für Glücksspiele aller Art zu interessieren und stieß dann irgendwann auch auf das Roulette-Spiel. Durch scharfe Beobachtungen und große Leidenschaft gelang es ihm, die Roulette-Kessel zu entziffern. Das führte dann nach eigenen Angaben dazu, dass er in der ersten Woche bereits 70.000 Mark gewann. In der Folge reiste Kaisan durch die ganze Welt und gewann in vielen verschiedenen Casinos große Summen. Allerdings gibt Kaisan selbst an, dass das Kesselgucken mittlerweile aufgrund der höheren Geschwindigkeiten und der höheren Präzision der Kessel deutlich schwieriger geworden ist.

Bewertung: 5 Prozent

FAQ

Die Strategien und Systeme sind erklärt. Dennoch werden immer wieder eine Vielzahl an Fragen an uns herangetragen, was das Roulettespielen mit Strategie anbelangt. Wir haben daher die häufigsten Fragen für Euch zusammengefasst und beantwortet.

Welchen Einfluss haben die Zahlen aus den vorherigen Runden auf das Ergebnis?

Viele Casinos veröffentlichen die sogenannten Permanenzen. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um nichts anderes als die Zahlen, die in den letzten Tagen gelaufen sind. Die nüchterne mathematische Antwort auf die Frage nach der Bedeutung der Permanenzen lautet: Beim Roulette werden die aktuellen Zahlen nicht durch die vorher gefallenen Zahlen beeinflusst. Die Begründung des ganz einfach: In jedem Fall handelt es sich um ein Zufallsergebnis und der Zufall hat kein Gedächtnis. Das gilt uneingeschränkt für die Online-Varianten von Roulette, da hier ein elektronischer Zufallsgenerator zum Einsatz kommt.

Theoretisch ist es denkbar, dass Permanenzen in landbasierten Casinos nicht völlig sinnlos sind. Aber es ist zu berücksichtigen, dass ein Casino jederzeit den Kessel und den Croupier an einem Tisch wechseln kann. Beides kann Einfluss auf die Zahlen haben (siehe Kesselgucken). Im extremen Fall wäre vorstellbar, dass bestimmte Zahlen öfter vorkommen als andere, aber es ist sehr fraglich, ob sich das direkt aus den Permanenzen ableiten lässt. Die meisten Roulette-Spieler haben keine Ahnung von Mathematik und Wahrscheinlichkeitsrechnung. Das führt dann dazu, dass viele glauben, dass zum Beispiel eine Zahl, die lange nicht gekommen ist, bald auf jeden Fall kommt. Doch die Mathematik sieht das anders.

Gibt es Roulette Strategien, die illegal sind?

Illegal im Sinne von gesetzeswidrig sind Strategien, die auf bestimmten Setzmustern oder Beobachten des Spiels beruhen, definitiv nicht. Aber es kann durchaus sein, dass in einem Casino bestimmte Hausregeln gelten, die manche Roulette-Strategien ausschließen. Das ist jedoch eher selten der Fall, da auch die Casinos wissen, dass die typischen Roulette-Strategien nicht zu sicheren Gewinnen führen. In jedem Fall ist es möglich, in Online Casinos alle Roulette-Strategien umzusetzen, jedenfalls mit Ausnahme von solchen Strategien wie Kesselgucken, bei denen die physischen Eigenheiten des Roulette-Spiels genutzt werden.

Illegal wäre es in jedem Fall, das Spiel zu manipulieren, zum Beispiel mit einem Magneten oder durch das Bewegen des Roulettetischs. Es hat die abenteuerlichsten Versuche in der Casino-Geschichte gegeben, Roulette-Tische zu manipulieren. In der heutigen Zeit sind solche Versuche allerdings völlig sinnlos, da in Casinos in der Regel eine umfangreiche Videoüberwachung stattfindet.

Erlauben die Casinos Strategien?

Uns ist keine Spielbank bekannt, welche die typischen Roulette-Strategien verbietet. Alle Strategien, die auf der Beobachtung des Spiels oder bestimmten Setzmustern basieren, sind völlig problemlos umsetzbar in Spielbanken und Casinos auf der ganzen Welt. Solange es sich nicht um eine kriminelle Manipulation des eigentlichen Spiels handelt, sind Systeme in der Regel gestattet. Wer schon einmal an einem Roulette-Tisch in einer Spielbank gesessen hat, wird wahrscheinlich den einen oder anderen Spieler erlebt haben, der die Martingale-Strategie ausprobiert hat. Das ist das häufigste Roulette-System in der Praxis, aber mitunter gibt es auch Spieler, die komplexere Strategien versuchen.

Kann ich Roulette Strategien im Online Casino nutzen?

In Online Casinos ist besonders leicht, Roulette-Strategien umzusetzen. Niemand muss die Befürchtung haben, dass ein Croupier einschreitet oder plötzlich das Sicherheitspersonal komische Fragen stellt. Auch in landbasierten Casinos passiert das nicht, aber an einem Online-Tisch kann der Spieler machen, was er möchte. Auch daran wird deutlich, dass die typischen Roulette-Strategien nicht dazu geeignet sind, die Bank zu sprengen. Wäre es anders, könnte kein Online Casino Roulette anbieten. Wenn ihr gerne Roulette-Strategien für einen Besuch im Beton-Casino ausprobieren möchtet, könnt ihr das in allen Online Casinos machen, die Roulette anbieten. Auch in Live Casinos ist es nach unseren Erfahrungen problemlos möglich, Roulette-Strategien umzusetzen.

Sollte ich online gegen Live Dealer oder gegen den Computer spielen?

Es dürfte sehr schwer sein, beim Live-Dealer-Spiel einen echten Vorteil im Vergleich zum Online-Roulette zu bekommen. Das Kesselgucken ist schon schwierig beim direkten Zuschauen mit ein paar Zentimetern Abstand. Aber eine Videoübertragung zu schauen und dabei zu beurteilen, welche Fehler ein Roulettekessel hat, ist nahezu unmöglich. Für die Live-Dealer-Spiele spricht in jedem Fall, dass eine schönere Atmosphäre vorhanden ist, die relativ nah an einem echten Casino Besuch dran ist.

Ein Vorteil beim Spiel gegen den Computer kann sein, dass die Einsätze beim Echtgeld deutlich niedriger sein können. Zudem gibt es in vielen Online Casinos die Möglichkeit, die digitalen Roulette-Spiele mit Spielgeld auszuprobieren. Das ist zum Beispiel für Einsteiger, die das Spiel erst kennenlernen möchten, eine gute Option. Manchmal ist auch möglich, einen lukrativen Willkommensbonus bzw. ein attraktives Startguthaben mit Roulette-Spielen zu verbinden. Im besten Fall ist dann nach einer kleinen Einzahlung mit viel Spielglück eine große Auszahlung möglich durch den Bonusvorteil. Aber auch in diesem Fall gilt: Gewinngarantien gibt es beim Roulette nicht.

Welche Roulette Strategie ist die beste für Anfänger?

Die beste Roulette-Strategie besteht darin, Spaß zu haben am Roulette Tisch. Niemand sollte davon ausgehen, dass es mit einer Strategie möglich ist, sichere Gewinne einzufahren. Das führt mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu, dass am Ende der Spaßfaktor auf dem Nullpunkt ist. Wenn es aber unbedingt eine Strategie sein soll, bietet sich die Martingale-Strategie an, jedenfalls für zwei oder drei Runden. Wenn die Verdopplungsversuche keinen Erfolg bringen, solltet ihr die Strategie abbrechen und wieder auf einen Standardeinsatz zurückfallen. Es ist immer wichtig, im Casino vernünftiges Geldmanagement zu betreiben.

Welches Roulette System ist ideal für High Roller?

Die Martingale-Strategie ist keine schlechte Strategie für High Roller, wenn der Tisch ein hohes Limit hat. Das ist die entscheidende Voraussetzung dafür, mit dieser Strategie relativ lange erfolgreich sein zu können. Aber grundsätzlich ist es natürlich nicht möglich, mit der Martingale-Strategie ein Casino komplett zu überlisten. Deswegen ist ein bisschen Vorsicht geboten. Grundsätzlich ist bei allen progressiven Strategien ein Vorteil, wenn ein hohes Budget und ein hohes Tischlimit vorhanden sind. Solange es aber keine unbegrenzten Budgets und keine Roulettetische ohne Limit gibt, werden die progressiven Systeme nie zu einem sicheren Gewinnen führen. Das gilt auch für High Roller, die zudem Gefahr laufen, sehr hohe Verluste zu machen.

Gibt es andere Casinospiele, die sich besser für eine Strategie eignen?

Die interessantesten Spiele für Strategien sind Blackjack und Poker. Allerdings hängt vieles davon ab, welche Variante Ihr spielt. Und auch beim Blackjack und Poker im Casino gilt: Es gibt keine Möglichkeit, den Casino-Vorteil auszuhebeln. Ansonsten hätten längst alle Casinos, die diese Spiele anbieten, den Laden dicht machen müssten. Aber beim Blackjack ist es zum Beispiel möglich, die Gewinnchance mit einer guten Strategie zu verbessern. Es gibt sehr wohl Spiele, bei denen es möglich ist, mit einer Strategie einen Vorteil zu erzielen, der langfristig zu Gewinnen führt. Das bekannteste Beispiel ist Poker, aber nur in der Variante, bei der ihr gegen andere Menschen spielt.

Allerdings gibt es auch bei dieser Sache einen Haken: Das Casino bekommt immer einen Anteil und ihr müsst so gut sein, dass ihr mehr gewinnt als ihr dem Casino bezahlen müsst. Online heißt beim Poker der Anteil des Casinos Rake. In einem Beton-Casino ist es oft so, dass ihr einen bestimmten Betrag pro Stunde bezahlen müsst, um an einem Pokertisch spielen zu dürfen.

Auch bei Spielautomaten können Strategie-Tipps mitunter sehr nützlich sein. Die besten Spielautomaten-Tricks helfen aber auch nicht dabei, immer zu gewinnen. Doch den meisten Glücksspiel-Fans reicht es aus, den Spaßfaktor zu erhöhen und mehr spielen zu können.

Lohnt es sich ein Buch oder eBook mit Roulette Strategien zu kaufen?

Wenn ihr noch weiter einsteigen möchtet in die verschiedenen Roulette-Strategien, ist es völlig legitim, ein Buch oder ein eBook zum Thema zu kaufen. Allerdings solltet ihr nicht erwarten, dass der Kauf eines Buches dazu führt, dass ihr am Ende Casino-Millionäre werdet. Dafür reicht ein einfaches Gedankenexperiment: Was würdet ihr machen, wenn ihr perfekte Roulette-Strategien entwickelt hättet? Würdet ihr tatsächlich ein Buch darüber schreiben? Oder würdet ihr nicht viel lieber in ein Casino gehen und das perfekte Roulette-System benutzen, um euren Gewinn in die Höhe zu schrauben. Das wäre doch ein schönes Leben: Von einem Casino zum nächsten Casino reisen und unterwegs immer die Bank sprengen. Wenn es euch vor allem darum geht, die Mathematik hinter den Roulette Systemen zu verstehen, ist das eine ganz andere Sache. Aber nach unseren Erfahrungen findet ihr alle Informationen zu Roulette-Strategien auch kostenlos online.

Fazit

Das Kesselgucken war vielleicht die einzige Strategie, die bei ein paar Auserwählten im goldenen Zeitalter der Casinos wirklich funktionierte. Doch selbst in den vergangenen Jahrzehnten gab es nur wenige Menschen, die (angeblich) mit dem Kesselgucken dazu in der Lage waren, regelmäßig zu gewinnen. Die meisten Kesselgucker guckten viel, gewannen aber nicht dauerhaft. Alle anderen Systeme haben Lücken, die letztlich dazu führen, dass es nicht möglich ist, langfristig zu gewinnen. Das ist auch nicht überraschend, denn wie sollte ein Casino erfolgreich wirtschaften, wenn es eine Lücke im Spielsystem gäbe? Der Fairness halber muss eingestanden werden, dass es beim Blackjack eine Lücke gibt, die durch das Kartenzählen früher ausgenutzt werden konnte. Mittlerweile geht das auch nicht mehr, schon gar nicht online. Aber beim Roulette gab es nie ein System, das so gut funktioniert wie das Kartenzählen beim Blackjack.

Die wichtigste Erkenntnis, die ihr aus der Vorstellung aller wichtigen Roulette Systeme ziehen solltet, lautet: Beim Roulette geht es wie bei allen Glücksspielen vor allem darum, Spaß zu haben und gelegentlich einen hübschen Gewinn abzuräumen. Wer regelmäßig Geld verdienen möchte, sollte sich mit seriösen Investitionen beschäftigen. Das Sparbuch ist vielleicht keine gute Option mehr, aber es gibt Alternativen, die vielleicht auch nicht sicher sind, aber doch eine deutlich bessere Chance auf eine langfristige Rendite bieten als ein Roulettekessel. Wenn ihr vernünftiges Geldmanagement betreibt und immer nur das Geld einsetzt, das ihr im Zweifel auch verlieren könnt, seid ihr immer auf der guten Seite. Roulette ist und bleibt eines der faszinierendsten Casino-Spiele und ein ewiger Klassiker. Aus unserer Sicht ist es nicht nötig, komplizierte Strategien zu verwenden, um viel Spaß zu haben beim Roulette, sei es in einem Online Casino oder in einer klassischen Spielbank.

Noch ein wichtiger Tipp zum Schluss: Es gibt bei sämtlichen Roulette Systemen keinen zwingenden Grund, mit hohen Einsätzen zu spielen. Der Mindesteinsatz reicht völlig aus, um ein System auszuprobieren und kennenzulernen. Besonders bei den progressiven Systemen wie der Martingale-Strategie hat ein kleiner Einsatz den Vorteil, dass das Budget deutlich länger reicht.